print preview

Innenansicht

Das Felslabor besteht aus 700 Metern Stollen und Nischen. Diese hufeisenförmigen Gallerien sind 4-5 m hoch und beleuchtet.

Felslabor von Innen
Innenansicht des Felslabors Mont Terri

Dreidimensionale Ansicht des Felslabors
Dreidimensionale Ansicht des Felslabors mit einigen der ca. 1000 Bohrungen

Ins Labor gelangen wir durch die Sicherheitsgalerie des Mont Terri Autobahntunnels. Diese Galerie dient als Rettungsstollen. Etwa einen Kilometer vom Südeingang entfernt kommen wir in die Gesteinsschicht des Opalinustons. Hier ist es trocken und nicht mehr nass, so wie im Zugang der Sicherheitsgalerie.

Karte des Labors mit der neuen Galerie 2018
Ausbau des Labors: 1996 Beginn in kleinen Nischen, 1998 Erster Versuchsstollen (Gallery 98), 2003 Weitere Nischen, 2004 Ausbau (Gallery 04), 2008 Ausbau (Gallery 08), 2012 Full Scale Emplacement (FE-Gallery), 2018-2019 Ausbau (Gallery 18)

Im Labor finden wir uns in geräumigen, 4-5 m hohen und hell beleuchteten Galerien wieder. Entlang der ca. 700 Tunnelmeter sind ca. 1000 Bohrungen in die Wände, den Boden oder die Decke eingebracht. Diese Bohrungen ermöglichen den Wissenschaftlern einerseits, ihre Messinstrumente direkt in den intakten Fels mit 300 m Überlast einzubringen. Damit können sie die Bedingungen simulieren, die in einem geologischen Tiefenlager in grösserer Tiefe herrschen werden. Andererseits können aus den Bohrungen Gesteinsproben entnommen werden, die in nationalen und internationalen Labors und Universitäten untersucht werden.

Bohrlochinformationssystem BIS